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Zukunft des Mac mini Netzteils: USB-C Power und mobile Stromversorgung im Eigenbau

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  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Der Mac mini gilt als einer der vielseitigsten Computer von Apple – nicht zuletzt wegen seines kompakten Formats. Doch während Laptops längst über USB-C mit Power Delivery geladen werden, ist der Mac mini immer noch auf ein klassisches Netzkabel angewiesen. Doch kreative Köpfe und neue Technologien stellen dieses Konzept zunehmend in Frage.


Eine interessante Entwicklung zeigt, dass es technisch durchaus möglich ist, den Mac mini über USB-C mit Strom zu versorgen. Ein Bastler namens Saad Ouache demonstrierte in einem YouTube-Video, wie er einen Mac mini modifizierte, um ihn über einen USB-C-Anschluss mit einem 12-Volt-Akku zu betreiben. Er nutzte dabei die Power-Delivery-Technologie, um den Rechner mit Strom zu versorgen. Angesichts einer maximalen Leistungsaufnahme von 65W beim M4-Modell und 140W beim M4 Pro erscheint dies nicht abwegig. Die größte Hürde für eine mobile Nutzung ist jedoch nicht nur die Modifikation, sondern auch die Wahl des richtigen Zubehörs. Für einen sicheren Betrieb wären spezielle 240W USB-C-Kabel notwendig, um der Belastung standzuhalten. Dies zeigt: Eine mobile Stromversorgung Mac mini ist möglich, aber noch weit von der Alltagstauglichkeit entfernt.


Parallel dazu hält eine andere Technologie Einzug in die Ladegeräte: Galliumnitrid (GaN). Diese Halbleiter-Technologie ermöglicht es, Netzteile deutlich kleiner und effizienter zu bauen als traditionelle Silizium-Netzteile. Hersteller wie Native Union bieten bereits kompakte GaN-Ladegeräte mit 30 Watt Leistung an, die zwar primär für MacBooks und iPads gedacht sind, aber die Richtung vorgeben. Stellen Sie sich vor, ein zukünftiger Mac mini könnte von einem solchen kleinen GaN-Netzteil gespeist werden – das würde das Konzept eines Desktop-Reisers noch einmal revolutionieren und die Frage nach einem Mac mini Netzteil USB-C endgültig beantworten.


Bis es so weit ist, bleibt der Mac mini jedoch auf sein internes Netzteil angewiesen. Die Idee, ihn mit einer Powerbank zu betreiben, bleibt vorerst eine Spielwiese für Bastler und Tüftler. Sollte Apple diesen Schritt irgendwann gehen, würde der Mac mini seine letzte physische Verbindung zur Steckdose kappen und zu einem wirklich flexiblen Begleiter werden – auch wenn er kein Display mit sich herumträgt.

 
 
 

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